Pressemitteilung
Herbstausgabe 2026
Tüftler und Denker: Die Käpsele von der Alb
Erfindergeist war auf der Alb immer schon zu Hause: Die neue Alblust, die ab 4. September im Handel ist, stellt Pioniere und Weltmarktführer vor. Außerdem sprechen Winfried Kretschmann, Ministerpräsident a. D., und seine Frau Gerlinde im Interview über ihre Heimat und den Alltag zu zweit. Die beiden waren außerdem die ersten Gäste im neuen Projekt „Sag bloß! Der Schwäbische Alb Podcast“.
Die Geschichte begann vor mehr als 100 Jahren, als Paul Schwenk, gelernter Feinmechaniker und Uhrmacher, seinen „3-Minuten-Schalter für Treppenhausbeleuchtungen“ patentieren ließ. Seine stromsparende Innovation legte den Grundstein für das Familienunternehmen Theben in Haigerloch, das die moderne Elektro- und Gebäudetechnik entscheidend mitgeprägt hat.
Um auf der kargen Alb über die Runden zu kommen, mussten die Menschen schon immer erfinderisch sein. Bis heute sind in der Region Tüftler und Global Player zuhause. Dazu gehört auch Fohhn in Nürtingen, das mit seinen Audiosystemen Maßstäbe setzt im professionellen Bereich: Von der Nationaloper in Paris über das indische Parlament bis hin zum Museum in Canberra bespielt das Unternehmen die Welt.
Deutschlands erste Frau mit Doktortitel
Käpsele gab es auch früher schon: Maria Gräfin von Linden aus Burgberg war die erste Studentin in Tübingen – und die erste Frau in Deutschland mit einem Doktortitel. Den hat auch Henriette Gärtner: Sie ist eine exzellente Pianistin, Hochschuldozentin in Trossingen, Expertin für Musiker-Gesundheit und verfügt über weitere Talente. In Aalen will das Explorhino Science Center einen Beitrag dazu leisten, dass aus den Schülerinnen und Schülern von heute die Käpsele von morgen werden.
Interview mit dem Ehepaar Kretschmann
Dass die „Hidden Champions“ im Land angesichts des globalen Wettbewerbs über ihre guten Produkte reden müssen, davon ist Winfried Kretschmann überzeugt. Der ehemalige Ministerpräsident und seine Frau Gerlinde sprechen im Interview außerdem über Heimat, Dialekt und die Herausforderungen des neuen Lebensabschnitts. Die beiden waren auch die ersten Gäste in „Sag bloß“ – Der Schwäbische Alb Podcast“, einem gemeinsamen Projekt von Alblust mit dem Schwäbische Alb Tourismusverband und mit Donaubergland Tourismus. Diese und weitere Folgen mit interessanten Menschen sind kostenlos auf der Alblust-Webseite sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen abrufbar.
Spezialisiert auf eine besondere Schweinerasse
Zu ungewöhnlichen Menschen aus der Geschichte, wie dem adeligen Herrn Affenschmalz, führt die Herbstwanderung bei Jungingen. Das Titelfoto der neuen Alblust zeigt Stefanie Renz vom Schirmerhof in Deppenhausen. Die Familie hat sich auf die Zucht des Deutschen Sattelschweins spezialisiert und stellt ihre eigenen Wurst- und Fleischprodukte her. Stefan Reißner in Mehrstetten hat ebenfalls seine Nische gefunden: Der Bauer, der früher Manager war, kultiviert Holunderbäume und Aroniasträucher.
Um Genuss geht es auch „Bei den Fegers“ im Alten Rathaus von Nabern. Zwei junge Brüder haben das alteingesessene Restaurant übernommen und setzen die Tradition der Schwäbischen Küche fort. Dass die Herbstküche besonders gesund sein kann, weiß Streuobst-Expertin Daniela Häberle aus Mössingen: Sie erklärt, wie man die wertvollen Inhaltsstoffe von Pflanzenwurzeln nutzt.
Poetische Illustrationen und filigrane Goldschmiedearbeit
Verspielt und poetisch sind die Illustrationen von Tanja Hanser: Die ehemalige Kunsttherapeutin lädt andere dazu ein, in ihrem Ulmer Atelier selbst kreativ zu werden. Dass auch die Kelten schon Kunsthandwerker waren und filigrane Goldschmiedearbeiten hinterließen, weiß Dirk Krausse: Der Archäologe und Kelten-Experte hat viele Entdeckungen rund um die Heuneburg gemacht.
Die Serie „Alb-Verein“ stellt Menschen vor, die schon seit 30 Jahren für die Energiewende kämpfen. Die Herbstausgabe erklärt außerdem, wo der schwäbische Begriff „Grad zom Bossa“ herkommt. Die Tierserie beschäftigt sich mit dem Sandlaufkäfer: Er ist eine Rennmaschine und seinen scharfen Mundwerkzeugen entkommt keine Beute. Und wie immer gibt die Herbstausgabe zahlreiche Veranstaltungstipps – von der Kirbe über die Kulturnacht bis zur Kunstausstellung.
Die neue Alblust ist ab Freitag, 4. September 2026 im Zeitschriftenhandel in Baden-Württemberg und bundesweit im Bahnhofsbuchhandel erhältlich (132 Seiten, Auflage 23.000, Preis 6,50 Euro, Herausgeber: GEA Publishing und Media Services GmbH & Co. KG).
19. August 2026
Ansprechpartner Verlag:
Sabrina Glück, Telefon (0 71 21) 30 21 74, sabrina.glueck@alblust.de
Ansprechpartnerin Redaktion:
Claudia List, Telefon (0711) 91 45 40 58, claudia.list@alblust.de
Download:
Alblust Pressemitteilung: Ausgabe 3-2026
Alblust Cover: Ausgabe 3-2026