Knuspriges Kartoffelrösti mit Champignons in Weißwein-Rahm
Restaurant „Bei den Fegers“ im Alten Rathaus von Nabern
Zwei Brüder, Frank und John Feger, setzen im Alten Rathaus die Tradition der schwäbischen Küche fort. Das kommt bei den Gästen gut an und rettet ein Dorfgasthaus.
Den kompletten Artikel über das junge Brüderpaar und sein Restaurant kann man in der Herbstausgabe 2026 lesen.
Rezept für 4 Portionen
Champignon-Rahmsoße
Zutaten
- 400 g frische Champignons
- 1 Knoblauchzehe (fein gewürfelt)
- 80 g Butter
- 4 EL Mehl
- 300 ml Sahne
- 6 EL trockener Weißwein
- Salz
- Pfeffer
- frisch geriebene Muskatnuss
- 2 EL gehackte Petersilie
Champignons putzen und in Scheiben schneiden. In einer Pfanne die Hälfte der Butter erhitzen und die Champignons kräftig anbraten, bis sie goldbraun sind. Knoblauch hinzufügen und kurz mitdünsten, mit Salz und Pfeffer würzen.
Für die Soße restliche Butter in einem Topf schmelzen. Mehl mit einem Schneebesen einrühren und kurz anschwitzen. Nach und nach Sahne zugießen und glatt rühren. Mit Weißwein ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Soße einige Minuten sanft köcheln lassen.
Die gebratenen Champignons und die Petersilie zur Soße geben und weitere 2 bis 3 Minuten ziehen lassen.
Rösti
Zutaten
- 1,2 kg festkochende Kartoffeln
- 2–3 EL Pflanzenöl
- Salz, Pfeffer
Kartoffeln schälen und grob raspeln. Die Kartoffelraspel leicht ausdrücken und mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Kartoffelraspel portionsweise hineingeben, flach drücken und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun und knusprig ausbacken.
Rösti auf vorgewärmten Tellern anrichten. Champignon-Rahmsoße darüber oder daneben geben. Nach Belieben mit frischer Petersilie und einigen gebratenen Champignons garnieren.
Tipp
Besonders aromatisch wird das Gericht mit frischen Waldpilzen der Saison. Im Spätsommer und Frühherbst können Champignons teilweise durch Pfifferlinge oder Steinpilze ersetzt werden.